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Beispiel 1:
 
Leistungssteigerung bei Werkzeugmaschinen
   
Rahmenbedingungen
Es handelt sich um eine CNC-Fräsmaschine mit mehreren Spindeln, 3 geometrischen Achsen X, Y, Z und einer Achse zum Drehen des Werkstückes. Das Werkstück wird bewegt, es ist kein Werkzeugwechsel notwendig. Diese Maschine ist in eine große, voll automatisierte Produktionsstraße eingebunden.

Werkstück
Es gibt ca. 20 verschiedene Artikel, deren Programme fortwährend gewartet werden. Die gesamte Bearbeitungszeit mit Be- und Entladen der Maschine beträgt vor der Optimierung ca. 30, danach 27 Sekunden.


CNC-Programm

Das CNC-Programm hat
57,9% Hauptzeiten (Bearbeitungsbewegungen)
42,1% Nebenzeiten (Positionierbewegungen)

Optimierung
Es werden alle Bewegungen mit Wegen ab 7mm optimiert. Im Programm sind insgesamt 86 Nebenzeit-Bewegungen enthalten, 42 davon werden Bewegungsoptimiert (ca. 49%). Es entstehen Leistungssteigerungen bei Einzelbewegungen von 36% (Weg 7 mm) bis 67% (Weg 353 mm). Die Gesamtleistungssteigerung beträgt etwa 10%.

Belastung der Maschine
Die Belastung der Antriebe und Mechanik ist gleich hoch wie zuvor.

Amortisation
Die
Amortisationszeit beträgt bei der erzielten Leistungssteigerung von 10% ca. 4 Monate.

Integration in die Maschine, Bedienung
Die Optimierung läuft direkt auf dem Bedienpanel ab und ist für den Bediener völlig unsichtbar. Er kann an der Maschine Programme ändern wie gewohnt. Bei Start der Maschine wird das geänderte Programm im Hintergrund automatisch optimiert und dann ausgeführt. Es ist damit keine Einweisung für das Bedienpersonal notwendig.

   
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